Weiß wählen ist gegen die Interessen von Lesben und Schwulen! findet die HOSI Salzburg und ruft alle auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. "Heinz Fischer ist jedenfalls die einzig wirkliche Alternative gegen die Scharfmacher und Ewiggestrigen", so Mag. Josef Lindner, Obmann der HOSI Salzburg.
Drei KandidatInnen stellen sich diesen Sonntag der Wahl für das Amt der/des BundespräsidentIn. Die Haltung der drei BewerberInnen gegenüber den Interessen und Anliegen der Lesben und Schwulen liefert ein eindeutiges Ergebnis.
Eindeutig ist die Meinung Heinz Fischers. Gegenüber der Zeitschrift "Name It", Jänner 2010 bzw. beim Hearing der Grünen am 12.04.2010 erklärte er:
"Dass das Eingehen dieser Partnerschaft am Standesamt erfolgt, wo zwei Menschen feierlich einander versprechen, füreinander da zu sein, aufeinander Rücksicht zu nehmen, füreinander zu sorgen, das kann mich nicht stören."
"Bislang konnte man mir nicht überzeugend erklären, warum eine Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare ein so großes Problem darstellt."
Gleichberechtigung ist für Barbara Rosenkranz eine "selbstverständliche Forderung", Feminismus lehnt sie jedoch als "aggressiv" ab. Und zur Eingetragenen Partnerschaft meint Barabara Rosenkranz in einer
Medienaussendung am 27.03.2008: "Die FPÖ bleibt bei ihrer Ablehnung zu Eingetragenen Partnerschaften:
Ungleiches könne nicht gleichgestellt werden, heißt es in einer Aussendung. Rosenkranz: "Die Ehe dient dem Schutz der Verbindung von Mann und Frau, weil sie für Kinder offen ist, weil so das Leben weitergegeben wird."
Nicht unterschrieben hätte Rudolf Gehring als Präsident das Gesetz über die Eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle. Zwar seien für ihn auch diese "gleichwertige Menschen", die Gleichstellung mit der Ehe lehne er aber ab, da die Homosexualität ein "Irrweg" sei, widerspreche sie doch der Natur. "Aber was auch ganz klar ist:
Homosexualität ist nicht angeboren. Es gibt kein entsprechendes Gen in uns, das ist auch wissenschaftlich klar, sondern ist durch alle möglichen Faktoren bedingt.", so Gehring am 15.04. in der Antwort auf LeserInnenfragen auf orf.at.
Für die HOSI Salzburg ist das Ergebnis des Vergleichs der KandidatInnen daher eindeutig. "Die Wahl des/der BundespräsidentIn ist eine Persönlichkeitswahl. Von allen drei KandidatInnen überzeugt uns nur Heinz Fischer wirklich. Er vertritt als einziger die Interessen der lesbischen und schwulen ÖsterreicherInnen. 'Weiss wählen' ist jedoch eine Entscheidung gegen die lesbischen und schwulen Interessen. Wer 'weiss' wählt, stärkt nur jene KandidatInnen, die gegen unsere Interessen und Anliegen handeln!", so Josef Lindner, Obmann der HOSI Salzburg.
Jedenfalls ist es aber nötig, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Demokratie lebt davon, dass die BürgerInnen ihre Mitbestimmungsrechte auch wahrnehmen! Daher: Am 25. April wählen gehen!" Quelle: Medienaussendung der HOSI Salzburg vom 22. April 2010
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